Macht’s Euch hyggelig! – und: Frohe Weihnachten!

Liebe Leserinnen und Leser, es mag Euch vielleicht ein wenig früh erscheinen, aber mir ist der Zeitpunkt gerade recht: Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit - und: Frohe Weihnachten! Fast schon wie die allzu rasch verwelkenden "Guten Vorsätze fürs neue Jahr"... ... habe ich mir in den letzten Jahren stets und immer wieder (und stets … Weiterlesen Macht’s Euch hyggelig! – und: Frohe Weihnachten!

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Weniger ist mehr: Man kann eh nichts mitnehmen…

Vor rund 15 Jahren besuchte mich eine gute Freundin. Ich zeigte ihr meine im Aufbau befindliche musikwissenschaftliche Bibliothek samt CD-Regalen ('mein Kleinwagen') und Bergen von Musikkassetten, wies auf die unlängst gebauten Regalmeter - und erwähnte, dass auf dem Dachboden ebenfalls eine ganze Reihe von weiteren Kisten lagern würden. Freundlich kommentierte sie meine Sammlung mit den … Weiterlesen Weniger ist mehr: Man kann eh nichts mitnehmen…

Failed: Sondierungsgespräche – gesehen als Abbild der Realität

Man mag das Scheitern der Sondierungsgespräche bedauern oder nicht. Und befürchten, dass die nun mutmaßlich folgenden Neuwahlen extremen Parteien in die Hände spielen. Gleichwohl die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, war doch schon länger augenscheinlich, dass in den vier Wochen der Kaugummi-zähen und Nerven-zehrenden Gespräche weder eine Vertrauensbasis noch eine gemeinsame Zukunftsidee entstand. Ich für meinen … Weiterlesen Failed: Sondierungsgespräche – gesehen als Abbild der Realität

Von Narrativen, dem Verursacherprinzip und einem Briefchen an die FDP

... und was das alles mit uns zu tun hat. Wir neigen dazu, die Welt so zu nehmen wie sie ist... ... wie wir sie kennengelernt haben... ... wie uns die "Welt" beigebracht wurde... ... wie also die sog. Narrative lauten, von denen wir alle durch Eltern, Freunde, Mitmenschen, Schule, Medien etc. pp. pp. pp. … Weiterlesen Von Narrativen, dem Verursacherprinzip und einem Briefchen an die FDP

Lebe ich für die Arbeit? Oder arbeite ich um zu leben? Das ist hier die Frage.

Lieberlangsam zu leben bedeutet für mich, meine eigenen Grenzen zu kennen. Ja, nicht nur zu kennen, sondern: zu akzeptieren, anzunehmen und meine Prioritäten entsprechend zu setzen. Grenzen zu akzeptieren heißt ganz sicher nicht, stets innerhalb selbigen zu verbleiben - seine Grenzen zu erweitern im Sinne von 'bewusst die Komfortzone verlassen' ist eine gute Sache. Aber … Weiterlesen Lebe ich für die Arbeit? Oder arbeite ich um zu leben? Das ist hier die Frage.

Album „ZERO – Back2Life“ oder: Krise als Chance

pndzch: ZERO - Back2Life, VÖ: 13. Oktober 2017 (Stream | Download | CD)   Irgendwann ist sind wir dann bei: ZERO. Nichts geht mehr. Die einfachsten Dinge überfordern uns, Gelassenheit ist ein Fremdwort, das Nervengerüst dauerangespannt. Wir süchteln, schlafen schlecht, uns fehlt der Abstand und somit auch die Übersicht. Wir identifizieren uns über Leistung und … Weiterlesen Album „ZERO – Back2Life“ oder: Krise als Chance

Normbiografie vs. innere Stimme – Aufschieben contra ‚Hier und Jetzt‘

Tagtäglich feilen viele Bundesbürger an ihrer 'Normbiografie', an der Erfüllung eines Ideals, dass viele Menschen in Deutschland mit "zwei Einkommen, Ehe, zwei Kinder, ein Haus im Grünen, zwei Autos, regelmäßige Flugreisen" umschreiben. Und als wäre das nicht schon ein übergroßes Gesamtpaket - es gilt ja auch noch in die Stadt pendelnd die Karriere weiter aufzubauen … Weiterlesen Normbiografie vs. innere Stimme – Aufschieben contra ‚Hier und Jetzt‘

Veränderung als einzige Konstante der Geschichte

In Diskussionen mit meinen Mitmenschen, bei Partygesprächen und bei der Durchsicht der Medien bin ich immer wieder und immer wieder aufs Neue überrascht, für wie alternativlos und unvermeidlich die meisten Menschen das derzeitige Wirtschafts-, Gesellschafts- und Geldsystem, ja, sogar den Klimawandel halten. Und das sogar vor dem Hintergrund, dass wir den Ast, auf dem wir … Weiterlesen Veränderung als einzige Konstante der Geschichte

Ich brauch das alles nicht. Heute: industrielle Nahrung

Ähnlich wie Karen Duve ("Anständig Essen") war auch ich viele, viele Jahre lange hinsichtlich des Essens Teil des 80er/90er-Mainstreams, liebte es deftig, herzhaft, süß, Hauptsache: lecker. Ich bin zudem mit traditioneller deutscher Küche aufgewachsen: Ich musste 21 werden um zu erfahren was eine Zucchini ist. Fleisch war mein Gemüse - aber nach und nach flog … Weiterlesen Ich brauch das alles nicht. Heute: industrielle Nahrung

Die Ist-und-Soll-Diskrepanz

Größer könnte die Diskrepanz nicht sein: Die überwiegende Mehrheit der Menschen der westlichen Industrienationen strebt immer SchnellerHöherWeiter nach Mehr: Wohlstand, Reisen, Besitz, Konsum, Autos, Erlebnissen etc. pp.. Arbeiten pausenlos an der Optimierung des eigenen "Marktwertes" bzw. ihres Lebens - in allen Aspekten, darunter Karriere, Geld, Partnerschaft, Persönlichkeit, Körper... Sämtliche Philosophen, Psychologen, Mediziner, Esoteriker sowie oftmals … Weiterlesen Die Ist-und-Soll-Diskrepanz

Ich lebelieberlangsam

Ich lebelieberlangsam. Das ist eine Entscheidung, ähnlich der Wahl des Verkehrsmittels: Fahren wir Fahrrad, nehmen wir die Pflanzenwelt am Wegesrand wahr, sehen Eichhörnchen den Baum raufkraxeln... Oder nutzen wir lieber hunderte Pferdestärken um uns quer durchs Land zu katapultieren? Dann bekommen wir nicht mal mehr mit, an welchen kleineren Ortschaften wir vorbeifahren... Sparen wir so … Weiterlesen Ich lebelieberlangsam