Ich brauch das alles nicht. Heute: Lobbyismus

Lieberlangsam zu leben bedeutet m.E. auch, im Sinne Immanuel Kants mündig zu sein, also Informationen, Medienberichte und Werbebotschaften regelmäßig kritisch zu hinterfragen. Die Frage zu jeder Information die wir erhalten lautet:

„Im Übrigen sollten Sie auch keinem Experten vertrauen, bevor Sie nicht recherchiert haben, woher die betreffende Person ihr Einkommen bezieht.“ (Spitzer 2014, S. 318 zitiert in Kreiß 2015, S. 135)

Das können wir natürlich nicht immer leisten. Zum Beispiel habe ich mir verkniffen, zu erforschen, woher Manfred Spitzer seine verschiedenen Einkünfte bezieht. Aber: Diesen Gedanken im Hinterkopf zu behalten ist eine gute Methode, um den notwendigen Abstand zu bewahren.

Transparenz durch Offenlegung:
Ich beziehe mein Einkommen ausschließlich aus meinen Tätigkeiten rund um die Musik, d.h. als Musiker, als Autor und als freier Dozent. Ich habe weder einen Sponsor noch einen Mäzen.

 

Also, in diesem Sinne, rein ins Thema Lobbyismus:

Wenn manche Männer schon z.B. auf die Frage der Ehefrau, wieviel Bier sie gestern in der Wirtschaft getrunken haben, zur diplomatischen Untertreibung neigen – wie kommen wir auf die Idee, dass es in der neoliberalen globalisierten Wirtschaft anders sein könnte, wenn es um extrem hohe Geldbeträge, Umsätze und Gewinne geht? Wie kommen wir auf den Gedanken, ein milliardenschwerer, dem Shareholer Value verpflichteter Konzern könnte uns aufrichtig und ethisch die Wahrheit mitteilen über die Unbedenklichkeit seiner Produkte?

„Geld regiert die Welt“ haben wir als Sprichwort verinnerlicht. Aber so richtig klargemacht machen wir uns den Satz anscheinend doch nicht – oder lassen wir uns gern belügen?

 

Über die Tatsache eines menschengemachten Klimawandels gibt es wissenschaftlich gesehen keinen Zweifel.

(Viele Journalisten glauben, am Anfang ihrer Berichte diesen Beweis wieder und wieder zu führen zu müssen – und provozieren damit die althergebrachte Diskussion erneut. Ich unterlasse das – denn, sorry, liebe Skeptiker, es ist inzwischen trivial.)

Trotzdem es wissenschaftlich gesehen evident ist, tauchen einer Hydra gleich ungezählte industrienahe Studien und angebliche „Experten“ auf, die das Gegenteil behaupten und damit den menschengemachten Klimawandel zwar nicht widerlegen (können), aber das Wichtigste überhaupt erreichen: Zweifel sähen.

‚Zweifel sähen‘ reicht nämlich locker aus: Weil für jeden Menschen, der seine Konsumgewohnheiten nicht ändern möchte, jede Nachricht, es sei doch alles nicht soooo schlimm, eine gute Nachricht ist. Würden wir uns dem Thema tatsächlich stellen, hätte das tiefgreifende Folgen für unser tägliches Leben. Wer will das schon.

Hier aber mal eine Zahl:

Naomi Klein zitiert in ihrem Buch „Die Entscheidung. Kapitalismus vs. Klima“ eine Studie, derzufolge „klimaspektische Denkfabriken [Think Tanks] und andere Lobbygruppen … insgesamt über 900 Millionen Dollar jährlich“ (2015, S. 61) aus dem Umfeld fossiler Industrien und teilweise „dunklen Quellen“ (ebd.) erhalten – um eben das Meinungsbild der Öffentlichkeit auf ‚pro Öl‘ gestellt zu lassen.

Da lässt sich nur erahnen, wieviel Geld mit Öl, Gas und Kohle jährlich verdient wird, wenn die Produzenten so viel Geld in den Erhalt des Status Quo stecken.

 

Ist Lüge in „zu viel Geld“ nicht schon fast einprogrammiert?

Und, selbst wenn die Lüge nicht ewig wirken sollte: Jedes weitere Jahr, dass man ungehindert fossile Energien, oder auch schädigende Chemiestoffe, schlechte Medikamente, Tabakwaren, Zivilisationskrankheiten provozierende Fertignahrung etc pp  pp pp verkaufen kann, bedeutet: Milliardengewinne. Für das Unternehmen. Für die Aktionäre.

Sind nicht schon allein diese jährlich 900 Mio US-$ für sich genommen ein deutlichster Hinweis, dass wir Klimaskeptikern

  • nicht glauben sollten,
  • äußerst kritisch bleiben sollten und im Gegenteil
  • bis auf Weiteres davon ausgehen sollten, dass hier mit zuviel Geld die öffentliche Meinung manipuliert wird und
  • somit anzunehmen ist, dass das Gegenteil richtig ist, es also den menschengemachten Klimawandel gibt? Und demzufolge starker Handlungsbedarf besteht?

Anders ausgedrückt: Wie sähe die öffentliche Wahrnehmung rund um den menschengemachten Klimawandel aus, wenn nicht pro Jahr 900 Mio US-$ in die Beeinflussung der US-amerikanischen öffentlichen Meinung gesteckt würden?

Wenn uns also die Lobbyisten der deutschen Autoindustrie erklären, dass E-Autos nicht ausgereift sind oder auf die ungünstige Öko-Bilanz von Akkus hinweisen – dann sind schlicht und einfach von vorneherein, prinzipiell und grundsätzlich Zweifel angebracht. Einfach, weil zu viel Geld drin steckt, als das wir blind vertrauen sollten.

Aber auch hier gilt exakt das Gleiche wie für den Klimawandel: Die Botschaft der Autoindustrie ist die Bequemere für uns.

Und selbst wenn die Autoindustrie für den Moment nicht ganz unrecht haben sollte: Kann das ein Argument dafür sein, NICHT auf die Weiterentwicklung der Technik zu setzen? Als Anfang des 20. Jahrhunderts das Fliegen mit Doppeldecker-Propeller-Flugzeugen mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Absturz endete – hat man da auf die schnelle und intensive Weiterentwicklung von Flugzeugen verzichtet?

Kleiner Exkurs: Das Konzept für eine Verkehrswende kann m.E. nicht darin bestehen, Benziner/Dieselmotoren 1:1 durch E-Autos oder Hybride auszuwechseln. Insbesondere für die Städte gilt, dass eine wirkliche ökologische Verkehrswende hin zu mehr (und günstigerem) ÖPNV, hin zu Fahrrädern, E-Bikes, Leihsystemen und Car-Sharing von Nöten ist.

(siehe unten: Forderung nach einer grundlegenden Verkehrwende durch den Verkehrsclub Deutschland (VCD) und durch Greenpeace)

 

Das Muster der Strategien und Argumentationslinien von Lobbyisten jeder Branche und jeder Industrie ist immer das gleiche: Zweifel streuen, relativieren, andere Gründe hervorheben, das Recht auf die Freiheit des Konsumenten beteuern. Freie Meinungsäußerung für jeden – selbstredend auch für Lobbyisten – ist eine gute Sache… Aber es ist grotesk, dass wir uns von Meinungen, die von Leuten gestreut werden, deren Aufgabe es ist, eine bestimmte Meinung zu lancieren, doch offensichtlich recht leicht manipulieren lassen.

Naja, wenn es dem entspricht, was wir gerne hören möchten? Weil es bequemer ist?

 

Besonders augenfällig ist die leichte Manipulation der öffentlichen Meinung im Bereich der Nahrungsmittelindustrie. Beim Thema Ernährung kommt erschwerend hinzu, dass seriöse Wissenschaftler nur  begrenzt in der Lage sind, zu benennen, was eine gesunde Ernährung tatsächlich en détail ausmacht. Also sind Tür und Tor geöffnet für die Lobbyisten, die uns in etwa folgendes mitteilen:

‚Ein (Fastfood-Restaurant-)Cheeseburger ist nicht gesundheitsgefährdend – und wir Unternehmer können nichts dafür, wenn die Kunden so unvernünftig sind, sich fünf auf einmal davon reinzuziehen. Und seht her, wir sind die Guten, wir bauen sogar Spielplätze für die Kleinen, damit sie ihren Cheeseburger auch gleich wieder kalorientechnisch verwerten (können)‘.

(vgl. LLL-Beitrag Ich brauch das alles nicht. Heute: industrielle Nahrung)

Und scheiße, sie haben recht: Ein Cheeseburger ist zu wenig, um zu schaden. Fakt ist trotzdem, dass die Menschen der westlichen Industrienationen immer fettleibiger und damit anfälliger für die sog. Zivilisationskrankheiten werden. Hier ist die Politik gefragt. Und die ist nicht mal in der Lage, etwas Selbstverständliches durchzusetzen: Die Volldeklaration von Lebensmitteln. Wir wissen im Grunde genommen nicht, was wir essen, wenn es um weiterverarbeitete Lebensmittel geht.

 

Ich staune immer wieder, dass Lobbyisten – in vielen Fällen professionelle Lügner – ruhig schlafen können.

  • Wenn ‚ich‘ – und ‚ich‘ bin sogar Experte auf dem Gebiet – einerseits tagtäglich Produkt xy verteidige als „für sich genommen völlig unproblematisch“ und andererseits natürlich genau weiß, dass die Diabetes-Zahlen, Fettleibigkeit, die Anzahl von Fettleber-Opfern, die Zivilisationskrankheiten etc. pp. rasant ansteigen. (All das braucht der Autor dieses Beitrages nicht zu belegen: Es ist trivial. Und allein das ist: eine Schande.)
  • Wenn ‚ich‘ weiß, dass jährlich aufgrund der Stickoxide und des Feinstaubes allein in Deutschland statistisch gesehen mehr als 10.000 Menschen vorzeitig und vermeidbar sterben und trotzdem auf Dinosauriertechniken (=fossil betriebene Motoren) beharre. (diverse Quellen belegen dieses Todesfälle, sie berufen sich i.d.R. auf eine Studie der European Environment Agency (EEA) der EU.)
  • Wenn ‚ich‘ weiß, dass der menschengemachte Klimawandel maßgeblich auf der Verbrennung von fossilen Brennstoffen beruht und ich trotzdem tagtäglich wider besseres Wissen das komplette Gegenteil behaupte und z.B. von Sonnenflecken oder von „Klimaschwankungen hat es immer gegeben“ fasele. (vgl. z.B. Naomi Klein 2015, S. 45 ff.)
  • Wenn ‚ich‘ weiß, dass Geo-Engineering mit absolut unkalkulierbaren Risiken verbunden ist, aber es propagiere, um ja nichts am Lebensstil der wenigen Wohlstandsländer ändern zu müssen bzw. mein Geschäftsmodell nicht verliere. (vgl. Schrader im Spiegel 2017, Klein 2015, S. 281ff.)
  • Wenn ‚ich‘ weiß, dass ‚ich‘ in der Dritten Welt mit meiner Wasserpumpstation dem unmittelbar daneben liegenden Dorf das Wasser abpumpe, sodass die Dorfbewohner kein Wasser mehr für ihre Felder und nichts zu Trinken haben, nur um den reichen Städtern dieses Wasser als ‚Pure Life‘ zu verkaufen (so habe ich es entnommen der nicht vom Markt geklagten Doku ‚Bottled Life‘ über Nestlé).

Das Geld, das möglicherweise viele Geld, dass ‚ich‘ für meine Arbeit erhalte, ist: schmutzig. An ihm klebt letztlich sogar Blut.

Wie können diese Leute ruhig schlafen?

Anscheinend bin ich naiv.

Naja, vielleicht sind deshalb Managergehälter so pervers hoch. Weil sonst das Schmerzensgeld nicht reichen würde.

Oder läuft das wie beim Militär/im Krieg, wo mancher ausführende Soldat als Befehlsempfänger gefühlt wenig/keine Verantwortung dafür trägt, was er mit seiner Waffe anrichtet? Und der Ranghöhere sich auf den nächst Ranghöheren beruft? Und der höchste Befehlhaber nie ein Schlachtfeld von Nahem gesehen hat und für den die Folgen seiner Befehle abstrakt bleiben und er offensichtlich ebenfalls durch den Abstand bedingt kaum Verantwortung fühlt (er hat ja persönlich niemanden umgebracht)?

 

Cut.

 

Was macht ein Unternehmen, das sicherstellen will, dass der gekaufte Wissenschaftler in der öffentlichen Wahrnehmung als absolut verlässlich gilt?  Dass seine Aussagen erhebliches Gewicht haben und nicht in Frage gestellt werden?

  • Man suche sich einen Wissenschaftler, der bereits einen Betrugsskandal, z.B. die Vertuschungen der Tabakindustrie bzgl. des Zusammenhanges zwischen Lungenkrebs und Rauchen, aufgedeckt hat und somit allgemein als unbestechlich gilt.
  • Wenn dieser Wissenschaftler dann zugunsten Monsanto Chemiestoffe „freispricht“, insbesondere Dioxin im Jahre 1985 als „im Tierversuch höchstens schwach karziogen“ (Kreiß 2015, S. 42, vgl. Robin 2008) beschreibt (ähem, das Zeug ist devil!), dann ist das bis auf Weiteres ein Freifahrtschein für
    • viele weitere Jahre Geldverdienen auf der einen und
    • Menschenleiden auf der anderen Seite.
  • Erst nach dem Tod des ‚Wissenschaftlers‘ 2007 „wurde aufgedeckt, dass [er] 20 Jahre lange im Geheimen für Monsanto gearbeitet hatte. In den Archivakten fand sich ein Brief vom April 1986 von Monsanto, aus dem hervorging, dass der Arbeitsvertrag [mit dem Forscher] in Höhe von 1500 Dollar pro Tag [!] bestätigt wurde“ (Kreiß 2015, S. 42, vgl. Bosely 2006 in The Guardian).

 

Ich möchte schließen mit einem Werbeslogan von Monsanto:

„Glyphosat ist weniger giftig für Ratten als in großen Mengen eingenommenes Tafelsalz.“
(Robin 2010, S. 107 zit. in Kreiß 2015, S. 73; auch: Helmut Burtscher-Schaden 2017)

 

Fazit: Was bedeutet das alles für uns? Verzagen? Die Hände in den Schoß legen?

Nein.

Es bedeutet: Wachsamkeit walten lassen, Transparenz schaffen, Laut geben und das Spiel nicht mitspielen, den eigenen Konsum steuern, aktiv Demokratie leben. Mündig sein.

pndzch.

 


Aus aktuellem Anlass:

Heute (Di, 17.10.2017, 20:15), am Tag der Veröffentlichung dieses Beitrages läuft auf ARTE die Dokumentation

„Roundup – der Prozess“.

Es geht also um die Machenschaften des BAYER-Konzerns Monsanto in Sachen Glyphosat (welches der Wirkstoff von Roundup ist). Ein Thema, dass uns alle direkt etwas angeht.

https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/
(Abrufdatum: 16.10.2017)

Die Doku ist nach dem Sendertermin über diesen Link via ARTE Mediathek abrufbar.

 


Quellen:

Thema „Mündige Bürger im Sinne Immanuel Kants“: Inspiriert durch

  • Reheis, Fritz (2017): „Widerstand will gelernt sein“. in: Erziehung und Wissenschaft. 9/1017, S. 41.

 

Thema ‚10.000 jährliche vorzeitige Todesfälle allein in Deutschland‘: vgl. Studie der European Environment Agency (EEA) der EU:

s.a.

 

Thema ‚Geo-Engineering‘ – ratet mal, wer bei diesem Thema, dass in seiner Absurdität Fracking noch um Längen schlägt – und das will etwas heißen – hier finanziell ganz vorne mit dabei ist:

Antwort: Natürlich die fossilen Industrien und die dazugehören konservativen Stiftungen. Und ebenfalls dabei: lauter sog. ‚Grüne Milliardäre‘, vgl. Klein, Naomi (2015). S. 281ff.
Bei der Lektüre fällt man vom Glauben ab. Versprochen.

 

Boseley, Sarah (2006): „Renowned cancer scientist was paid by chemical firmfor 20 years“. in: The Guardian. https://www.theguardian.com/science/2006/dec/08/smoking.frontpagenews
(Abrufdatum: 16.10.2017)

 

Burtscher-Schaden, Helmut (2017): Die Akte Glyphosat, o.S. Quelle: https://books.google.de/books?id=QqozDwAAQBAJ&pg=PT121&dq=Glyphosat+rats+salt&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiDhNGwjvjWAhULtBoKHfrlCsAQ6AEIJjAA#v=onepage&q&f=false (Abrufdatum: 16.10.2017) [Hier wird der Satz auf englisch zitiert: „Glyphosate is less toxic to rats than tables salt acute oral ingestion“.]

 

Klein, Naomi (2015): Kapitalismus vs. Klima. Die Entscheidung. S. Fischer.
(s.a. lebelieberlangsam: 3 Bücher 4 u„)
(Der Originaltitel ist besser gewählt: „This Changes Everything: Capitalism vs. The Climate“)

 

Kreiß, Christian (2015): Gekaufte Forschung. Wissenschaft im Dienst der Konzerne. Europaverlag.

 

Robin, Marie Monique (2008): „Corruption. L’affaire Richard Doll“. in: ARTE.TV
https://www.arte.tv/sites/robin/2008/06/21/corruption-laffaire-richard-doll/
(Abrufdatum: 16.10.2017)

 

Robin, Marie-Monique (2010): Mit Gift und Genen. Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert. Goldmann.

 

Schnell, Urs (2012): Bottled Life – Das Geschäft mit dem Wasser. Doku über die Geschäftspraktiken des Schweizer Konzerns Nestlé.

 

Spitzer, Manfred (2014): Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. Droemer, S. 318. … wird zitiert in Kreiß, Christian (2015): Gekaufte Forschung. Wissenschaft im Dienst der Konzerne.  Eurpoaverlag. S. 135

 

Weiterführendes:

Thema ‚Umfassende Verkehrswende für die Zukunft Deutschlands‘:

Offenlegung pro Transparenz: Der Autor ist sowohl (non-aktives) Fördermitglied des VCD als auch von Greenpeace.

 

Thema ‚Doppeldeckerflugzeuge – und die Pioniertat des Charles Lindbergh‘ vgl. das äußerst kurzweilige, lesenswerte Buch

  • Bryson, Bill (2013): Sommer 1927. Goldmann. S. 59ff.

 

Zu den rasanten Weiterentwicklungen der Flugzeugindustrie (welche dann in die Raumfahrt mündete) vgl.

  • Shetterly, Margot (2017): Hidden Figures – unerkannte Heldinnen. HarperCollins.
    (Auch als gleichnamiger Film auf DVD/Blu-ray erhältlich.)

 

Ein äußerst prägnantes Beispiel über die engen Verknüpfungen der deutschen Bundesregierung und der Automobilindustrie, also für unzulässigen Lobbyismus, liefert die sehr sehenswerte Doku

  • „Bikes Vs Cars“ (2016, auf DVD)

anhand der Einführung einer von der Industrie heftig manipulierten Energieklassifizierung für Autos.

 

Und last, but garantiert not least ist es vernünftig, im Sinne der Transparenz zu schauen, wie unsere Abgeordneten z.B. im Bundestag ihr Geld verdienen, siehe:

https://www.abgeordnetenwatch.de/ (Abrufdatum: 16.10.2017)

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