Ich brauch das alles nicht. Heute: industrielle Nahrung

Ähnlich wie Karen Duve („Anständig Essen“) war auch ich viele, viele Jahre lange hinsichtlich des Essens Teil des 80er/90er-Mainstreams, liebte es deftig, herzhaft, süß, Hauptsache: lecker. Ich bin zudem mit traditioneller deutscher Küche aufgewachsen: Ich musste 21 werden um zu erfahren was eine Zucchini ist. Fleisch war mein Gemüse – aber nach und nach flog ein Ernährungs-Glaubenssatz nach dem anderen „über Bord“.

Ich fühle mich Ideologie-frei in Sachen ‚Essen‘, bin kein Anhänger einer bestimmten Ernährungsform. Aber ich bin überzeugt: Wenn sehr viel Geld in einem System steckt, sollten wir genau hinauschauen. Immer. Und erst Recht dann, wenn wir die Waren herunterschlucken.

Hier mein Fazit: Ich brauch das alles nicht.

 

Ok, das hier wird schwere Kost – aber versprochen: Es lohnt sich.

Das Entscheidende, das wir uns klar machen müssen: Jedes stark weiterverarbeitete industrielle Nahrungsmittelprodukt, dass wir im  Supermarkt oder bei Systemgastronomien kaufen können, ist unbedenklich in dem Sinne, dass der einmalige oder unregelmäßige Verzehr nicht gesundheitsschädlich ist. Selbstredend schadet es nicht, bei grundsätzlich gesunder Konstitution seinen Körper ab und zu mit den 40 flüssigen Zuckerstücken einer Cola (1 Liter) zu überraschen. Und entgegen der Haltung von Puristen dürfen wir es uns am Ende eines vollgestopften Tages auch mal einfach machen und eine Tiefkühlpizza in den Ofen werfen.

Wobei aus meiner Sicht eher das „Ich brauche mir keinen Kopf machen“ der eigentliche Vorteil ist, denn der Faktor „Zeitersparnis“ spielt m.E. tatsächlich nur dort eine relevante Rolle, wo Kochen und strukturiertes Einkaufen keine Routine sind.

ABER – und dieses Wort kann ich gar nicht groß genug schreiben – all diese Fertignahrungsprodukte sind in Deutschland eben genau deshalb gesetzlich zugelassen: weil sie einzeln nicht unmittelbar schädlich oder gesundheitsgefährdend sind.

Letzteres sieht vollkommen anders aus, wenn wir angesichts des einladend-bunten Supermarktangebots beschließen, ab sofort nur noch selten oder gar nicht mehr selbst „richtig“ zu kochen.

Fertignahrungsprodukte sind für Manche das „Food zum Lifestyle“, das „Big Food“ wird sozusagen ins Hamsterrad gereicht.

Dort, im Hamsterrad, werden industriell stark weiterverarbeitete Nahrungsprodukte, Snacks, Currywurst & Mittagspausen-Take-away als eine Art „Zeitersparnis- und Convenience-Tool“ wahrgenommen, ein Tool, das es ermöglicht, die Konzentration auf vermeintlich „wichtigere“ Dinge zu lenken, der Arbeit, der Geldbeschaffung, der Freizeitmaximierung oder der körperlichen Optimierung im Fitneßstudio (neudeutsch: Lifestyle Club).

Ähem, was genau kann eigentlich wichtiger sein als eine angemessene Befriedigung der Grundbedürfnisse – zu denen Nahrungsaufnahme eben auch gehört?

 

Schaut Euch mal bei Eurem nächsten Supermarktbesuch mit wachen Augen um, dreht Euch mal bedächtig 360 Grad um die eigene Achse.

Ja, macht das mal wirklich.

Was sehen wir?

Eine Gemüseabteilung im Eingangsbereich. Aber auf den übrigen 330 Grad der Drehung – d.h. auf  ca. 85% der Ladenfläche – stehen fast ausschließlich stark verarbeitete Fertignahrungsprodukte aller Art (sowie ein paar Drogerieartikel).

Warum?

Weil der Kunde es so will?

Jein.

Die weiterführende und daher richtigere Antwort lautet: Weil Nestlé (Börsenwert 219 Mrd €), Unilever (125 Mrd €), Danone (62 Mrd €) etc. pp. mit Grundnahrungsmitteln und weniger verarbeiteten Lebensmitteln kein Geld verdienen können.

Was kostet denn Mehl? Milch? Ein Apfel? Backpulver? Nudeln? Dosentomaten?

Quasi nichts. (Wobei das bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen ein Skandal für sich ist, anderes Thema.)

Aber wenn Konzerne ihre Produkte weiterverarbeiten („veredeln“) und damit vermeintliche Mehrwerte schaffen – ein frühes Beispiel wäre die Addition von Vitamin C in Apfelsaft – dann

  • haben die Produkte eine Werbebotschaft,
  • besitzen sie einen (angeblich gesundheitlichen) Vorteil gegenüber dem Konkurrenzprodukt und
  • können sie aufgrund der Hinzufügung eines künstlichen Stoffes, dessen eigene Herstellungskosten kaum messbar sind, das Produkt  zu einem höheren Preis verkaufen.

Mit der Folge, dass die weiterverarbeiteten Produkte immer weiter weiterverarbeitet werden…

Und das zieht sich durch: Vorgeschnittene Wiener Würstchen kosten mehr als ungeschnittene, eine in Brot gehüllte Markenfleischwurst erzielt einen höheren Preis als die Grundvariante, ‚rechtsdrehender‘ Joghurt ist teurer als Joghurt, der die andere Richtung bevorzugt (yeah!)… dann denke ich noch an Low-Fat-Diät-Zero-Sugar-Chips mit Schinkenaroma sowie mit dem Naturkräuterextrakt ohne grüne Streifen – und an den Bananencreme-Sahnejoghurt plus Umknick-Ecke mit abgezählten CrunchCrispBlabla drin…

Faustregel, in a nutshell: Je weiterverarbeiteter ein Nahrungsmittel ist, desto weniger gesund ist es.

Faustregel, long version: Je länger die Zutatenliste, je mehr Weiterverarbeitungen ein Lebensmittel erfahren hat, desto weniger naturbelassen ist es und – tendenziell – desto weniger gesund ist es, weil immer mehr preisdrückende billige (Trans-)Fette, diverse Zuckerarten und weitere Additive sowie Salz darin rumschwimmen, um geschmacklich überzeugen zu können.

Selbstredend könnten wir so eine Mahlzeit, z.B. den zuletzt erwähnten Joghurt [Joghurt + reingeschnippelte Banane + Müsli] innerhalb von zwei Minuten selbst herstellen, um Klassen frischer – und mangels Bonus-Zucker (bzw. Glukose-Fruktose-Sirup) und gefühlten tausend Additiven, die kein Mensch braucht: um etliches gesünder, nachhaltiger, verpackungsloser und oft günstiger.

 

Die Nahrungsmittelkonzerne wollen unser Bestes: unser Geld. Unsere Gesundheit ist den (dem Shareholder Value verpflichteten!) Unternehmen bedeutsam in dem Rahmen, den Gesetze vorgeben. Und diese Gesetze haben deren Lobbyisten

  • eifrig mitgestrickt und verwässert,
  • die Volldeklaration von Inhaltsstoffen und die „Lebensmittel-Ampel“ verhindert,

und die Konzerne haben zusammen

  • billiges Palmfett in den Markt gedrückt mit verheerenden Auswirkungen für Mensch, Tier und Umwelt,
  • jahrzehntelang die Entwicklung des kalorienarmen und Zähne-schonenden Stevia mutmaßlich bekämpft, auf jeden Fall definitiv trotz gesundheitlicher Vorteile NICHT gefördert sowie
  • per Preisdumping mit dafür gesorgt, dass Bauern nur über Subventionen überlebensfähig sind, dass viele „kleine“ Bauern aufgeben müssen, dass Massentierhaltung zu einer widerwärtigen Perversion geworden ist, dass unsere lose gekauften Eier zur Gewissensberuhigung zwar aus (suboptimaler) Boden- oder Freilandhaltung etc. kommen, aber so gut wie jedes in Fertignahrung befindliche Ei per 23-Tonner-Flüssig-Ei-Tankwagen (!) aus den Käfighaltungen der Nachbarländer nach Deutschland gekarrt wird… Soll ich fortfahren?

Sie verarschen uns. Und wir lassen es mit uns machen.
(„Aber es ist doch so praktisch.“/“Ach, das wusste ich nicht.“)

 

Ihre Lobbyisten sind hochbezahlt, und wenn sie nicht gerade mit unseren Politikern essen gehen (!), industrienahe Auftragsstudien mit lauter Unsere-Produkte-sind-geil-Nachrichten medial verbreiten, setzen sie sich in Talkshows, um sinngemäß Dinge zu verkünden wie:

„Nicht Zucker und Fette sind das Problem, sondern Bewegungsmangel.“

„Es liegt im Ermessen und in der Eigenverantwortlichkeit des Kunden, welches Produkt er kauft.“

Und:

„Wir können nichts dafür, wenn Kunden allzu oft zu Fertigpizza und Tiefkühl-Lasagne greifen, wir empfehlen stets eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.“

Ähem, liebe Lobbyisten. Wenn wir Bürger allesamt letzterer Empfehlung folgen würden, würde sich Euer Geschäft gar nicht rechnen. Übrigens ist es im Supermarkt-Arsenal von Tütensuppen, Dosenfrikassee und Tiefkühl-Nasi-Goreng alles andere als einfach, sich abwechslungsreich gesund zu ernähren. Man muss sich quasi mit einer Machete den Weg durch den Kaloriendschungel schlagen, um Eurem Vorschlag gerecht werden zu können. Das ist anstrengend und erfordert Wachsamkeit und Konsequenz, die wir nach einem langen Arbeitstag allzuoft nicht mehr haben.

Aber trotzdem – wenn selbst unsere Freunde vom Fach, die Lobbyisten von der TiefkühlFertignahrungsConvenienceBigFoodIndustrie als Experten vom regelmäßigen Konsum ihrer eigenen Produkte abraten, dann ist das ein massiver Grund, dieser Empfehlung nicht nur zu folgen, sondern weit über sie hinuszugehen – und sich mal an einem freien Tag die Zeit zu nehmen, um aus einer kritischen Distanz heraus die Zutatenliste von Fertignahrungsprodukten als das Kleingedruckte zu sehen. Bekanntlich wird stets empfohlen, besonders wachsam das Kleingedruckte zu lesen. Mehr noch, angesichts der chemischen Komplexität dieser Produkte sollten wir das Kleingedruckte lieber noch als eine Art Beipackzettel ansehen: Zu Risiken und Nebenwirkungen… ja, wenn ich Sie noch nicht recht überzeugen konnte, fragen Sie Ihren Arzt oder Ökotrophologen.

Letztlich profititieren die Nahrungsmittelkonzerne ganz heftig davon, dass es im Bereich Lebensmittel und bei Einzelstoffen wie Fett, Zucker, Kohlenhydrate, Additiv xy schwierig ist, wissenschaftlich eindeutige Beweise für ihre Wirkung auf den Körper zu erbringen. Wie sollte ein solcher Versuchsaufbau exakt auch aussehen? Zumal jeder Körper ein wenig anders „funktioniert“.

 

Nocheinmal anders ausgedrückt: Was uns nicht beweisbar und direkt krank macht, ist erlaubt. Das ist letztlich die einzige Grenze, die den Nahrungsmittelkonzernen in der kapitalistisch-freiheitlich-rechtsstaatlichen Welt gesetzt ist. Doch, ich fürchte, bei einem Minimalmaß namens „keine unmittelbare Gesundheitsschädigung“ ist Bequemlichkeit für uns „User“ keine Möglichkeit – hier sind wirklich Konsequenz und Eigenverantwortlichkeit gefragt.

 

Mit all diesem Wissen ist es mir persönlich leichtgefallen, eine Entscheidung zu treffen:

 

Ich brauch das alles nicht.

 

Es fühlt sich nicht wie Verzicht an.

Es ist die tiefempfundene Erkenntnis, dass ich das Spiel nicht mitspielen will.

Es fühlt sich gut an, sich nicht mehr verarschen zu lassen.

Das empfinde ich als: Freiheit.

 

Ein Ausweg. Zwei Schritte.

(1) Die gute Nachricht: Es ist gar nicht so schwierig, in einem ersten, aber durchaus radikalen Schritt bereits eine Menge von diesem Mist loszuwerden:

Einmalig den Vorratsschrank und im Supermarkt konsequent sämtliche Zutatenlisten von Produkten, die man üblicherweise einkauft, auf folgende Dinge durchchecken:

  • Palmfett
  • gehärtete Fette
  • Glukose-Fruktose-Sirup (und erst recht: Fruktose-Glukose-Sirup)
  • Fruktose
  • Stoffe mit „E“-Bezeichnung (möglichst wenige, den Maßstab lege jeder selber fest)
  • und, für die Zukunft wichtig: Isoglukose

Und dann ersetzt man die Produkte – es werden erstaunlich viele sein, c’est la vie – durch von diesen Stoffen freie Varianten und ignoriert die bislang gewohnten Produkte. (Nicht einknicken!)

Wer noch nicht im Biomarkt einkauft: Es lohnt sich durchaus mal vorbeizuschauen, bei vielen Produkten sind erheblich weniger und wesentlich weniger schlechte Inhaltsstoffe drin, und: So viel teurer wie gemeinhin erzählt wird, ist es dort nicht.

 

Ich fürchte nur: Kekse ohne Palmfett – das ist heutzutage (weil das Zeug so billig und simpel zu verarbeiten ist) sogar im Bioladen: schwierig. Aber das Zeug ist wirklich in jeder Hinsicht sch…., und sogar mit Zertifikat bedenklich.

 

(2) Zweiter Schritt: Mehr selbst kochen, selbst gebautes Lunchpaket mitnehmen etc.

Selbst kochen ist in jeder Hinsicht eine gute Sache. Gemessen an den heutigen Inhaltsstoffen wie beispielsweise den oben genannten Transfetten handelt es sich m.E. geradezu um einen Akt der Selbstverteidigung.

Kochen ist: Gesund. Nachhaltig. Spart nach meiner Erfahrung Geld. Spart sogar Zeit, wenn man stukturiert einkauft und Kochen Routine ist.  Kochen ist darüber hinaus Qualitätszeit. Kochen ist Ritual. Flow. Eigenzeit. Steigert das Selbst. Kochen verbindet. Kochen macht das Leben: langsamer.

pndzch.

 

PS: „Frisch einkaufen“, dafür steht auch der Schul- und Sportmediziner Matthias Marquardt.

„Hören Sie auf ihre Nase“ (! sehr schön, smile)

schreibt er, die Nase sei „ein formidables Organ zum Beurteilen von Speisen“ und das „seit Jahrtausenden“. Also, nehmt Herrn Marquardt ruhig wörtlich und kauft nur noch Dinge, die Ihr direkt vor Ort, im Supermarkt tatsächlich riechen könnt und riechen mögt… und was bleibt übrig? Na also.

 


Eine kleine Idee:
Verschiedene Sorten Tiefkühlobst ohne Zuckerzusätze in eine große Tüte schütten, mixen, ins Tiefkühlfach legen, portionsweise entnehmen, 20 min auftauen lassen und ab in den als „cremig gerührt“ eingekauften Naturjoghurt, umrühren bis es rot wird: perfekt.


Buchempfehlung:

Karen Duve (2012): Anständig Essen. Ein Sebstversuch. Goldmann.

Der Ideologie und Verbohrtheit absolut unverdächtig, arbeitet sich Karen Duve per Selbstversuch Schritt für Schritt durch die typischen Ernährungsformen hindurch – sehr spannend und inspirierend.


Quellen:

Die Worte „Fleisch war mein Gemüse“ spielen an auf: Strunk, Heinz (2004): Fleisch ist mein Gemüse. Rowohlt.

 

Coca Cola, 1 Liter = ca. 100g Zucker – oft in dieser Größenordnung belegt, beziehe ich mich hier mal auf eine historische Quelle, die zeigt, dass das Fertignahrungs- und Zuckerproblem zwar „gewichtiger“ geworden ist, aber natürlich schon lange besteht: SPIEGEL 49/1976, S. 243, http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41124900.html (Abrufdatum 22.9.2017)

 

Unternehmensgröße der Nahrungsmittelkonzerne anhand der Marktkapitalisierung, d.h. anhand des Börsenwertes, dem Gesamtwert der Anteile der börsennotierten Unternehmen, gemäß der Angaben der Webpage http://www.gevestor.de/details/das-sind-die-10-groessten-lebensmittelhersteller-der-welt-730873.html , Stand 31.1.2016 (Abrufdatum 22.9.2017)

 

Sinngemäße Lobbyisten-Aussagen, können m.E. so herausgelesen werden z.B. aus: Günter Tissen, Hauptgeschäftsführer Wirtschaftliche Vereinigung Zucker äußert sich in „Hart aber fair, ARD, 29.8.2016, Der Feind in meinem Essen – wie ungesund sind Zucker und Co“ wie folgt;

Eigenverantwortlichkeit, Bewegungsmagel, Freiheit der Produktwahl:
Zuviel ist das Problem… wir reden über etwas, was aus dem Lot geraten ist. Eine Balance, die wir zwischen Fett, Zucker, Eiweißen, unserem täglichen Essen haben. Das  ist der Punkt … und das wir uns viel zu wenig bewegen. … Es gibt die volle Wahl. Jeder Verbraucher kann im Supermarkt hingehen und kann Produkte mit wenig oder viel Zucker kaufen. … Aber es ist überhaupt kein Problem, wenn dieses Produkt mal verzehrt wird. Gesundheitlich auch überhaupt kein Problem.“

Bewegungsmangel, ausgewogene Ernährung:
„Wenn Herr Plasberg mich nun fragen würde, ist das ok, wenn ein Kind einen Becher [Fruchtjoghurt für Kinder mit 13,2g Zucker auf 100g] davon nun essen würde, dann würde ich sagen: Ja. Aber es kommt aber darauf an, was ein Kind im Grunde sonst noch an diesem Tag, oder auch in dieser Woche zu sich genommen hat, wie es unterwegs ist, welche Aktivitäten es sonst noch hat – das ist doch der Punkt. Wenn es im Maße ist und wir im Gleichgewicht sind, dann ist ein solches Produkt völlig in Ordnung.“

Eigenverantwortung, ausgewogene Ernährung:
„Einzelne Produkte sind in Ordnung, wenn man sie nicht übertrieben oft zu sich nimmt. Es ist natürlich falsch, wenn ein Produkt wie ‚Smacks‘ dauernd den Kindern zum Frühstück gegeben wird.“

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=sfd36MU4u9g  (Abrufdatum 22.9.2017)

(Hervorhebungen durch Autor)
Anmerkung: Hallo Herr Tissen, ich nehme an, Sie haben einen „Google Alert“ o.ä. und lesen daher diesen Beitrag: Ja, ja, alles nicht falsch, was Sie in der Sendung sagten – aber man könnte sich – ganz vielleicht und ganz zart – auch mal an die eigene Nase fassen. Und bessere Produkte herstellen. Z.B. ohne die Tonnen von diversem billigen Flüssigzucker, der kein Sättigungsgefühl entstehen und uns daher weiteressen lässt.

Quelle „sich nicht einstellendes Sättigungsgefühl“ z.B: https://www.welt.de/gesundheit/article112708412/Fruktose-ueberlistet-das-Saettigungsgefuehl-im-Gehirn.html (Abrufdatum 25.9.2017)

Auch interessant: https://www.foodwatch.org/de/presse/pressemitteilungen/zucker-lobby-beluegt-abgeordnete-des-bundestags-foodwatch-entlarvt-sieben-zucker-mythen-von-lebensmittelindustrie-und-fuehrenden-politikern/ (Abrufdatum 25.9.2017)

 

Zweifel am Zertifikat für nachhaltig produziertes Palmöl: http://www.nachhaltigkeitsrat.de/index.php?id=8406 (Abrufdatum 25.9.2017)

 

Stevia mutmaßlich per Lobbyismus bekämpft: recht deutlich angedeutet in: Straßmann, Burkhard. „Das große Süßen“ in: DIE ZEIT, 13.11.2008, http://www.zeit.de/2008/47/DOS-Stevia/komplettansicht?print (Abrufdatum 25.9.2017) – Ganz sicher kann man sagen, dass sich niemand für die weitere Entwicklung Stevia interessieren/einsetzen wollte, obwohl es andernorts seit vielen Jahre sehr geschätzt wird und eine Reihe von sehr relevanten Vorteilen bietet, z.B. fast kalorienfrei ist und nicht den Zähnen schadet.

 

23-Tonner-Ei-Tankwagen: vgl. z.B: https://kurier.at/wirtschaft/ueberschuessige-eier-verpulvert/7.068.158 (Abrufdatum 25.9.2017)

 

„Frisch einkaufen“, Grundlage der „Frischephilosophie“ dieses Beitrages: Marquardt, Matthias: Warum Laufen erfolgreich macht und Grünkernbratlinge nicht. Spomedia, 2007, S. 80 (für Einsteiger) und für Fortgeschrittene: Marquardt, Matthias: Instinktformel. Das Erfolgsprogramm, das Sie wirklich glücklich macht. Random House, 2012.

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